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| Titel: | Das dunkle WeissKapitel 1 - 8 / 8 |
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John
10.10.2001, 10:53:52 |
( Jemand ne Idee ? ) |
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John
10.10.2001, 13:51:37 |
Der Stab des alten Mannes flog im hohen Bogen über die Köpfe hinweg. Schweiß rann Ihm die Stirn hinab und tropfte auf die verbrannten Hände. Der Blick getrübt, den Kopf geneigt auf die Hände blickend. Ein leises, durchdringendes Lachen erfüllte den Raum. Mit jedem Ton zog sich das innere des alten Mannes zusammen. Kinderschreie in der Nacht dagegen eine wundervolle Melodie. |
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ASKATAN
10.10.2001, 16:04:43 |
Langsam, sehr langsam hob der Alte seinen Kopf. Erstaunlich klare Augen in diesem zerfurchten, gezeichneten Gesicht, aber jetzt mit einem Ausdruck versehen der einen ängstigen konnte, erfassten den, der dieses Lachen von sich gab. Fixierten ihn, ließen ihn regelrecht in der Zeit verharren. |
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Andrea
10.10.2001, 16:11:33 |
Das Lachen zerbrach in tausende Stücke der Stille. Und die Kehle, aus dem das Lachen noch vor Sekunden drang, schnürte sich zu. Der Jünglich brach in sich zusammen, rang nach Luft, Röte, welche unnatürlicher Art, stieg ihm auf die Wangen, verfärbte sich in tiefes Blau. Der Atem der übrigen Anwesenden stockte bei dem Anblick. |
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Andrea
10.10.2001, 16:12:17 |
(-Jünglich + Jüngling) |
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ASKATAN
11.10.2001, 19:25:22 |
Es war dieser Blick, der die Zeit einfror. Keiner derer, die zuvor noch voller Leben, wild durcheinander redeten, und zu beschwichtigen suchten, wie auch zu drohen verstanden, wagte jetzt, sich noch zu rühren. Der Blick des Alten traf Pfeilspitzen gleich, in das tiefschwarze der winzig nur erkennbaren Pupillen seines Kontrahenten. Es waren die Augen seines erstgebohrenen Sohnes, die er ihm aus den Höhlen zu brennen schien. |
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Andrea
11.10.2001, 21:33:04 |
Kalt und gefühllos drang die Stimme des Alten durch die Gemäuer. Der Jüngling rang mit dem Tode. Kein Blut sei kräftig genug, der Strafe zu entgehen. Die Achtung vor dem Alter zu verlieren. Hart erschütterten die Worte die steifen Betrachter dieser Maßregelung. Bitter der Nachgeschmack auf deren Zungen, da sie schluckten, was ihnen auf den Seelen brannte. Von diesem Tage an verbot man sich das Lachen in diesem Lande, trug man die Geschichte von Vater und Sohn in die Welt hinaus. Und die kargen Wege ins Landinnere wucherten zu. Man schloss die Tore und es wurde das trauerreichste Land. |
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Tom
18.10.2001, 10:23:37 |
~ ENDE ~ |
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